1Erweiterter Fragebogen
Der Kunde beantwortet deutlich mehr Fragen als in der Demo. Abgefragt werden KI-Einsatz, Fachbereiche, Datenarten, Anbieter, Nutzergruppen, Verantwortlichkeiten, Freigaben, Schulungen, Datenschutz, Dokumentation und mögliche Risikofelder.
Ergebnis: Die spätere Prüfung beginnt nicht bei null, sondern mit einer geordneten Selbstauskunft.
2KI-Systemverzeichnis in Grundversion
Bis zu drei KI-Systeme oder KI-Anwendungsfälle werden strukturiert beschrieben: Zweck, Einsatzbereich, Nutzer, Datenarten, Anbieter, Entscheidungseinfluss, Stand der Einführung und bekannte Nachweise.
Ergebnis: Das Unternehmen erhält eine erste Übersicht darüber, welche KI-Anwendungen überhaupt relevant sind.
3Rollenvorbereitung
Die Auswertung bereitet vor, ob das Unternehmen eher als Anbieter, Betreiber, Einführer, Händler oder Nutzer einer KI-Lösung auftreten könnte. Diese Einordnung wird nicht rechtsverbindlich entschieden, aber für die weitere Prüfung sichtbar gemacht.
Ergebnis: Anwälte, Datenschutzbeauftragte oder Prüfer sehen schneller, welche Rollen vertieft geklärt werden müssen.
4Risikovorstrukturierung
Pro Version markiert Hinweise auf sensible Einsatzfelder, zum Beispiel Personalbereich, Bildung, Zugang zu Leistungen, Kredit, Gesundheit, Sicherheit, kritische Infrastruktur oder erhebliche Wirkung auf Personen.
Ergebnis: Mögliche Hochrisiko- oder Sensibilitätsthemen werden früh sichtbar und können gezielt geprüft werden.
5Lückenanalyse
Die Antworten werden mit typischen Vorbereitungsanforderungen verglichen: fehlendes KI-Verzeichnis, fehlende Verantwortliche, unklare Freigabeprozesse, keine Schulungsnachweise, ungeklärte Datenflüsse oder fehlende Dokumentation.
Ergebnis: Der Kunde erkennt, welche Punkte vor einer qualifizierten Prüfung dringend ergänzt werden sollten.
6Priorisierte Maßnahmenübersicht
Die Auswertung übersetzt Lücken in umsetzbare Schritte: Sofortmaßnahmen, 30-/60-/90-Tage-Punkte, zuständige Bereiche, mögliche Nachweise und Themen für externe Klärung.
Ergebnis: Aus der Analyse wird ein konkreter Arbeitsplan.
7Nachweis- und Dokumentenliste
Pro Version benennt, welche Unterlagen später hilfreich sein können: KI-Richtlinie, Freigabeprotokolle, Schulungsnachweise, Anbieterinformationen, Datenschutzunterlagen, technische Beschreibungen, Prüfvermerke und Zuständigkeitsmatrix.
Ergebnis: Das Unternehmen kann Unterlagen sammeln, bevor teure Beratungszeit beginnt.
8Management-Zusammenfassung
Die Führungsebene erhält eine kompakte Darstellung: Reifegrad, Hauptlücken, kritische Fragen, empfohlene nächste Schritte und Hinweise auf Themen, die extern geprüft werden sollten.
Ergebnis: Entscheidungsträger können schneller einschätzen, ob ein internes Projekt, Budget oder externe Beratung nötig ist.
9Übergabefragen für Fachleute
Der Bericht enthält gezielte Fragen für Anwälte, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, Auditoren oder interne Fachstellen. Dadurch wird die anschließende Beratung konkreter.
Ergebnis: Die nächste Beratungssitzung kann mit einer vorbereiteten Fragenliste starten.
10Strukturierter Ergebnisbericht
Der Kunde erhält eine aufbereitete Zusammenfassung mit Tabellen, Maßnahmen, Lücken, offenen Fragen und Hinweisen für die weitere Prüfung. Die genaue Form kann als PDF- oder Tabellenpaket vorbereitet werden.
Ergebnis: Ein verwertbares Dossier, das intern verteilt oder an qualifizierte Experten übergeben werden kann.